Archive for the 'Shadowrun' Category

Published by RowC on 25 Tag des Namenlosen 1031 Bosparans Fall

Frohes Fest…

…und einen guten Start ins Jahr 2009 an alle Rollenspieler da draußen, sowie allen anderen, die diesen Post zu Gesicht bekommen! Lasst um diese Feiertage ein wenig Ruhe einkehren und genießt die freie Zeit, wir sehen uns im 2009. Nur noch 3 Jahre minus 1 Tag bis zum Wiedererwachen der Magie, also am Besten schon einmal über einen Umbau der Wohnung nachdenken (je nach angepeiltem Metatyp).

Mit so tollen DIngen wie rsp-blogs und dem RoleplayR ist die deutschsprachige RPG-Bloggerszene näher zusammengewachsen und zieht immer mehr an einem Strang, um unser Hobby noch besser zu machen. Ich rechne auch 2009 wieder mit einem tollen RPG-Jahr und vielleicht geht auch dann die erste Folge des woanders.at-hausgemachten Videopodcasts auf Sendung.

Als kleinen Rausschmeißer aus dem Jahr 2008 hab ich in der großen Videomüllhalde noch ein Lied gefunden, das zwar (abgesehen davon, daß der Musiker vor einem Christbaum sitzt) nicht viel mit Weihnachten zu tun hat, ich hab mich trotzdem hervorragend amüsiert und dabei spiel ich noch nicht einmal WoW.

Wir sehen uns im Januar!

Published by RowC on 27 PER 1031 Bosparans Fall

Urlaubslektüre

Naturgemäß kommt man im Urlaub am Strand dazu, wieder einmal richtig viel zu lesen und auch mein Koffergewicht wurde zu einem guten Teil von Büchern ausgemacht. Was ich gelesen habe und wo ich positive Überraschungen erlebt habe, lest ihr weiter unten.

Michelle Schwefel: Answin von Rabenmund 1: Macht (Aventurien)

Auf diesen Roman habe ich ganz besonders lange gerwartet weil der Lieferant des RPG-Shops meines Vertrauens einfach nicht und nicht liefern konnte.

Nach dem Schwertkönig und den Galotta-Romanen handelt es sich bei Answin um den dritten Roman der uns die Lebensgeschichte einer wichtigen Persönlichkeit der aventurischen Geschichte erzählt.

Insgesamt wurden meine relativ hoch gesteckten Erwartungen an den Roman durch begeisterte Rezensionen und die hochqualitativen “Vorgänger” Der Hofmagier und Der Feuertänzer (die beiden Galotta-Romane) mehr als erfüllt. Macht liest sich spannend, emotinal und ermöglicht einen weiteren Blickwinkel auf einige wictigen Ereignisse der Geschichte des Mittelreiches.

Jan-Tobias Kitzel: Flammenmeer (Shadowrun)


Schon seitr einigen Jahren hat sich der Dreisatz Sommer, Sonne, Shadowrun bei mir bewährt und das war auch dieses Jahr nicht anders. Das SR-technische Erstlingswerk des Loland-Chefredakteurs Jan-Tobias Kitzel hat mich aufs positivste überrascht. Kitzel spielt mit den stereotypen Erwartungen eines typischen SR-Lesers und kreiert so einige haasträubende Überraschungen in der Geschichte rund um einen zwergischen Juwelier und seine Probleme mit einem beseelten Anhänger. Hoffenrtlich liest man hier bald mehr.

Leo Lukas: Ara-Toxin 1: Die galaktischem Mediziner (Perryversum)

Nach dem eher mittelprächtigen Odysee-Zyklus bin ich mit heruntergeschraubten Erwartungen an diesen Roman herangegengen und auch hier kann ich eine positive Überraschung vermelden. Leo Lukas ist nicht nur aus lokalpatriotischen Gründen mein Lieblingsautor aus dem Perry Rhodan-Team. Sein selbstironischer Schreibstil tut der während des ganzen Romans anhaltenden Spannung keinen Abbruch. Auch die Autoren der nächsten beiden Romane des Zyklus klingen mehr als vielversprechend: Teil Zwei hat Uwe Anton geschrieben, Teil drei stammt aus der Feder des Fantasy- und SciFi-Tausendsassas Hans-Jochaim Alpers. Also macht nicht nur das etwas aprupte Ende des Romans Lust auf mehr.

Stephen King: Der dunkle Turm (graphic Novel)

Schon mehrmals hat mich dieses graphic novel in diversen Buchläden angelacht und als Urlaubslektüre hatte ich nun ein weiters Argument für den Kauf dieses Werkes. Hier werden nicht, wie man zuerst vermuten könnte, die Geschehnisse des ersten “Der dunkle Turm”-Romans nacherzählt, es handelt sich viel mehr um ein Prequel, in der die Vorgeschichte des Revolvermanns erzählt wird.

Story und Grafik legen die Latte für eventuelle weitere Teile in der Serie verdammt hoch. Auch kann man den Ausdruck “Graphic Novel” hier durchaus auch anders verstehen. Für sehr zart besaitete sind die zum Teil sehr expliziten Bilder aus der nicht gerade zimperlichen Welt des dunkler Turm-Universums nicht gerade etwas. Hoffentlich kommt hier tatsächlich, wie im Nachwort von King selbst angedeutet, noch mehr.

Published by RowC on 20 TSA 1031 Bosparans Fall

Rüblick über den (bisherigen) RPG-Sommer

Es wird Zeit, sich wieder aus dem Kreatief heraus zu bewegen und den verwaisten Blog wieder mit Beiträgen zu füllen. Also betreiben wir ein wenig Rückschau: Was ist trotz Sommerloch in den vergangenen Wochen und Monaten RPG-technisch passiert?:

  • Es kam, es kam pünktlich und es schlug ein wie eine Bombe. Ich rede natürlich vom ersten PC-Rollenspiel basierend auf dem schwarzen Auge seit mehr als zehn Jahren: Drakensang. Die Kritiken können sich sehen lassen. Gamestar Beispielsweise vergibt 85% und schreibt “Klassisches Rollenspiel mit tollen Taktikkämpfen.” Kein Wunder, schließlich kennt man dem Spiel, rein was die Benutzerführung anbelangt, seine Vorbilder Baldur’s Gate, Neverwinter Nights und Co. deutlich an. Ansonsten sind sich die Kritiker einig: Mit viel Verstand und Sinn fürs Detail wurden sowohl DSA-Regelwerk als auch Aventurien als Spielwelt so gut wie nur möglich in ein Computerspiel des frühen 21sten Jahrhunderts übertragen. In diesem Zusammenhang hat es DSA auch einmal in die großen Schlagzeilen der Mainstream-(Online)Presse geschafft: Der Stern-Online schreibt eine ausführliche und durchwegs positive Rezension zum Spiel und geht dabei auch auf Pen&Paper-Rollenspiele ein. Ein interessanter Wert: Es wird von 80.000 aktiven DSA-Spielern gesprochen, einier Zahl, die sich einfach gut anhört.
  • Man hatte e kaum glauben wollen: Shadowrun hat einen neuen deutschen Lizenznehmer. Un es ist *trommelwirbel* Pegasus geworden. Die Herren habe schon Erfahrung im Rollenspiel-Bereich, bringen sie doch seit Jahren erfolgeich die deutsche Fassung des Cthulhu-RPGs in Umlauf. Also ist die Durststrecke für aller Chummmerinos bald vorbei.
  • Noch einmal DSA aber nicht Aventurien: Das Team der Memoriy Myrana war auch nicht gerade untätig und hat eine neue Ausgabe ihres Magazins fertigestellt. Nummer 19 bietet wieder einmal jede Menge Material für DSA-Spieler die nach etwas Abwechslung zur Hauptspielwelt suchen.
  • Auch die DORP hat über den Sommer nicht gerade geschlafen: Mit Stranded haben sie ein völlig aus ihrer eigenen Feder stammendes Regelwerk über Überlebende eines Schiffsunglücks auf einer eisnamen Insel aus der Taufe gehoben. Das Ding orientiert sich wage an einer manchen Leser vielleicht bekannten Fernsehserie namens “Lost”, steckt voller innovatiever Ideen und ist von der DORP-typischen Ironie durchzogen. Es kann nur noch verblüffen, daß Seele und Co. ihre sowohl qualitativ als auch quantitativ atembaraubenden Werke immer noch vollkommen kostenlos unter die Leute bringen. Da hat so manches Nicht-kostenloses RPG weit weniger zu bieten. Da kann man eigentlich nur noch auf die Knie fallen und laut “Wir sind unwürdig.” rufen ^^. An dieser Stelle sei auch der hauseigene Blog der DORP erwähnt, in dem die DORP zusätzlich zur “großen” Homepage Einblicke in ihre Arbeit gewähren.

Auch im Sommer ist die deutschsprachige Rollenspiel-Welt (im Gegensatz zu dieem Blog) nicht stillgestanden. Man kann einfach nur staunen, was die Fans wieder einmal so in ihrer Urlaubszeit so auf die Beine gestellt haben.

Published by RowC on 20 EFF 1031 Bosparans Fall

Totgesagte leben länger

Eigentlich gab der hochgeschätzte Herr Poolitzer in Markus Heitz, laut eigenen Worten, letzten Shadowrun-Roman “Jede Wette” den Reporter-Löffel ab. Kein unübliches Ende für einen Bewohner der schsten Welt aber ich musste mir schon eine kleine Träne aus dem Auge blinzeln, schließlich konnte man Poolitzers Abenteuer über insgesamt sechs SR-Romane aus der Feder des Herrn Heitz verfolgen. Bei Poolitzer handelt es sich vielleicht nicht um den toughsten aller Shadowrunner aber gerade weil der Reporter mit der großen Klappe etwas aus dem Standard-Rahmen einer SR-Romanfigur fällt, gehört er nach meinem persönlichem Empfinden zu den besten SR-Charakteren, die je in einem Roman eine Rolle spielten.

Abonnenten des Envoyer können in der nächsten Ausgabe einen Blick zurück in Poolitzers Leben werfen: In der Mai-Ausgabe wird Poolitzer in der Kurzgeschichte “Troubleshooting” seinen letzten Auftritt haben. Für die Fans der quirligen Snoops ein Pflichttermin.

Quelle: LORP