Naturgemäß kommt man im Urlaub am Strand dazu, wieder einmal richtig viel zu lesen und auch mein Koffergewicht wurde zu einem guten Teil von Büchern ausgemacht. Was ich gelesen habe und wo ich positive Überraschungen erlebt habe, lest ihr weiter unten.
Michelle Schwefel: Answin von Rabenmund 1: Macht (Aventurien)
Auf diesen Roman habe ich ganz besonders lange gerwartet weil der Lieferant des RPG-Shops meines Vertrauens einfach nicht und nicht liefern konnte.
Nach dem Schwertkönig und den Galotta-Romanen handelt es sich bei Answin um den dritten Roman der uns die Lebensgeschichte einer wichtigen Persönlichkeit der aventurischen Geschichte erzählt.
Insgesamt wurden meine relativ hoch gesteckten Erwartungen an den Roman durch begeisterte Rezensionen und die hochqualitativen “Vorgänger” Der Hofmagier und Der Feuertänzer (die beiden Galotta-Romane) mehr als erfüllt. Macht liest sich spannend, emotinal und ermöglicht einen weiteren Blickwinkel auf einige wictigen Ereignisse der Geschichte des Mittelreiches.
Jan-Tobias Kitzel: Flammenmeer (Shadowrun)
Schon seitr einigen Jahren hat sich der Dreisatz Sommer, Sonne, Shadowrun bei mir bewährt und das war auch dieses Jahr nicht anders. Das SR-technische Erstlingswerk des Loland-Chefredakteurs Jan-Tobias Kitzel hat mich aufs positivste überrascht. Kitzel spielt mit den stereotypen Erwartungen eines typischen SR-Lesers und kreiert so einige haasträubende Überraschungen in der Geschichte rund um einen zwergischen Juwelier und seine Probleme mit einem beseelten Anhänger. Hoffenrtlich liest man hier bald mehr.
Leo Lukas: Ara-Toxin 1: Die galaktischem Mediziner (Perryversum)
Nach dem eher mittelprächtigen Odysee-Zyklus bin ich mit heruntergeschraubten Erwartungen an diesen Roman herangegengen und auch hier kann ich eine positive Überraschung vermelden. Leo Lukas ist nicht nur aus lokalpatriotischen Gründen mein Lieblingsautor aus dem Perry Rhodan-Team. Sein selbstironischer Schreibstil tut der während des ganzen Romans anhaltenden Spannung keinen Abbruch. Auch die Autoren der nächsten beiden Romane des Zyklus klingen mehr als vielversprechend: Teil Zwei hat Uwe Anton geschrieben, Teil drei stammt aus der Feder des Fantasy- und SciFi-Tausendsassas Hans-Jochaim Alpers. Also macht nicht nur das etwas aprupte Ende des Romans Lust auf mehr.
Stephen King: Der dunkle Turm (graphic Novel)
Schon mehrmals hat mich dieses graphic novel in diversen Buchläden angelacht und als Urlaubslektüre hatte ich nun ein weiters Argument für den Kauf dieses Werkes. Hier werden nicht, wie man zuerst vermuten könnte, die Geschehnisse des ersten “Der dunkle Turm”-Romans nacherzählt, es handelt sich viel mehr um ein Prequel, in der die Vorgeschichte des Revolvermanns erzählt wird.
Story und Grafik legen die Latte für eventuelle weitere Teile in der Serie verdammt hoch. Auch kann man den Ausdruck “Graphic Novel” hier durchaus auch anders verstehen. Für sehr zart besaitete sind die zum Teil sehr expliziten Bilder aus der nicht gerade zimperlichen Welt des dunkler Turm-Universums nicht gerade etwas. Hoffentlich kommt hier tatsächlich, wie im Nachwort von King selbst angedeutet, noch mehr.