Archive for the 'RPG' Category

Published by RowC on 12 RON 1032 Bosparans Fall

Fantasy-Rundblick 2/2009

Hier ist also Ausgabe 2 der Kurzmeldungen-Serie auf woanders.at: Wenige Worte, viele Links und als Schmankerl ein Video-Extra

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Published by RowC on 02 RON 1032 Bosparans Fall

Die DORP ist zehn geworden.

Der gestrige 1. Feber war ein guter Tag, denn gestern ist die wohl engagierteste Rollenspieler-Vereinigung, die DORP nämlich, ist zehn Jahre alt geworden.

Ich bin etwa im Jahr 2002 auf die DORP gestoßen. Über die Ecken Envoyer und Anduin habe ich vom DORP-Rollenspiel erfahren und hab es mir sofort heruntergeladen und gelesen. Dann begann das lange warten auf das Dorpendium. Als es dann erschien, vergingen für Downloaden, Ausdrucken und ein einem Rutsch Durchlesen keine zwei Tage. Seitdem hoffe ich auf ein baldiges Erscheinen des dritten Teils “Format: DORP” Zwischendurch haben eine Menge andere DORP-Downloads meinen Rollenspieler-Alltag bereichert und immerhin eine Rezension unter dem Pseudonym Dr Nox habe auch Ich zum Inhalt von nerdor.de beigetragen. Nebebei habe ich dem DORP-Imperium beim Wachsen zugeschaut. Ein Video-Podcast, ein ambitionierter Fantasy-Spielfilm und eine eigene Con sind nur die wichtigsten Eckpunkte.

Zum Zehnten hat Die Seele einen Beitrag im DORP-Blog (endlich eine DORP-Site mit RS-Feed!!!) geschrieben, der auf sehr lesenswerte Weise die ersten zehn Jahre das Wirken der DORP zusammenfasst. Außerdem hat Er angekündigt, daß zumindest noch eine kleine Chance auf “Format DORP:” besteht. Also auch von mir: Alles Gute DORP und Prost auf die nächsten zehn Jahre, informative Rezensionen, tolle Downloads und noch viel mehr DORP-Stuff.

Published by RowC on 17 PRA 1032 Bosparans Fall

Fantasy-Rundblick 01/2009 (mit einigen Altlasten aus dem Dezember)

Es folgt Ausgabe 1 des Fantasy Rundblicks, der Kurzmeldungs-Reihe bei woanders.at. Hier werden jene Newsmeldungen unter die Leserschaft gebracht, für die einerseits ein eigener Blogpost überdimensioniert wäre, die aber andererseits nicht unerwähnt bleiben sollen. Außerdem dienen diese Posts mittelfristig dazu, durch ihre bunte Mischung an Themen dazu, die Leser auf Seiten unseres Hobbys aufmerksam zu machen, die sie bisher noch nicht gekannt haben.

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Published by RowC on 25 Tag des Namenlosen 1031 Bosparans Fall

Frohes Fest…

…und einen guten Start ins Jahr 2009 an alle Rollenspieler da draußen, sowie allen anderen, die diesen Post zu Gesicht bekommen! Lasst um diese Feiertage ein wenig Ruhe einkehren und genießt die freie Zeit, wir sehen uns im 2009. Nur noch 3 Jahre minus 1 Tag bis zum Wiedererwachen der Magie, also am Besten schon einmal über einen Umbau der Wohnung nachdenken (je nach angepeiltem Metatyp).

Mit so tollen DIngen wie rsp-blogs und dem RoleplayR ist die deutschsprachige RPG-Bloggerszene näher zusammengewachsen und zieht immer mehr an einem Strang, um unser Hobby noch besser zu machen. Ich rechne auch 2009 wieder mit einem tollen RPG-Jahr und vielleicht geht auch dann die erste Folge des woanders.at-hausgemachten Videopodcasts auf Sendung.

Als kleinen Rausschmeißer aus dem Jahr 2008 hab ich in der großen Videomüllhalde noch ein Lied gefunden, das zwar (abgesehen davon, daß der Musiker vor einem Christbaum sitzt) nicht viel mit Weihnachten zu tun hat, ich hab mich trotzdem hervorragend amüsiert und dabei spiel ich noch nicht einmal WoW.

Wir sehen uns im Januar!

Published by RowC on 11 RAH 1031 Bosparans Fall

Die RPG-Magazin-Hochzeit: Der Envoyer und der SpielXpress werden ein Magazin

Als vor etwas mehr als einem Jahr hieß, der Envoyer, das einzige monatlich erscheinende Magazin zum Thema Rollenspiel, müsse mangels Rentabilität eingestellt werden, erfasste mich eine gehörige Portion Wehmut und es ging nicht nur mir so. Ich lese den Envyoer im Abo seit 2003 und er bereicherte jeden Monat ausf Neue meinen Rollenspieler-Alltag.

Für viele Jammerer wurde diese schlechte Nachricht eine weiteres Mal zum Anlass genommen, den endgültigen Untergang des Hobbys Rollenspiel zu verkünden.

Der zweite Summand in dieser Gleichung ist das Mediuum-übergreifende Fantasyspiele-Magazin SpielXpress. Das Magazin entsteht in Wien und erscheint seit Juli 2005. Ich lese es seit ich es im vorletzten Sommer in meiner Stamm-Trafik entdeckt habe. Neben einer Abteiliung für Rollenspiel enthält das Magazin einen Aschnitt für Sammelspiele, für Multimedia (worunter elektronische Spiele sowie Filme u.Ä. fallen), für Tableoptts, für “normale” Brettspiele, sowie für LARP. Für Spieler wie mich, die sich neben P&P-Rollenspielen auch für andere Bereiche des Fantasyspiel-Felds ineressiert ein tolles Magzin, das etwa zweimonatlich erscheint.

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, daß der Envoyer als Teil des SpielXpress weiterbestehen wird und nun halte ich die mit Ausgabe Nr 18 das erste Magazin mit Envoyer-Anteil in der Hand. Unter anderem wird eine Advent-Tradition des Envoyers aufgegriffen: Mit Gnorkls Adventkalender gibts jeden Tag ein neues Gimmick für die nächste Rollenspiel-Runde. Auch die Weltretter haben es in den SpielXpress geschafft, nur ist es scheinbar ihr letzter Auftritt :( .

Gleich ein doppelter Grund zur Freude wenn aus zwei tollen Magazinen, die über unser Hobby berichten Eines wird.

Published by RowC on 06 ING 1031 Bosparans Fall

Längst verloren geglaubte Gefährten kehren wieder

Unter ein derartiges Motto könnte man die letzten Wochen ohne Schwierigkeiten stellen, es klingt einfach besser als “totgesagte leben länger”. Denn die beiden Pioniere des deutschsprachigen Rollenspiel-Podcast Genres haben wieder Lebenszeichen von sich gegeben.

Den Anfang machte das RPG-Radio. Stefan meldete sich von der SPIEL 2008 nach ziemlich genau einem Jahr Sendepause (die letzte Episode war ein Messerundgang zur SPIEL 07) und er versprach daß da bald mehr kommen wird. In Ausgabe 52 bekommen wir zu hören, was sich im 13 Mann Verlag so zu SPIEL getan hat.

Der Lebensfunke scheint dann nur wenige Tage später auch auf den Freizeitheld übergesprungen zu sein. Er präsentiert sich in neuer Optik und großen Plänen (siehe die Einleitung zur neuesten Folge) unter audiohelden.de. Im Freizeitheld Ausgabe 27 bekommen wir den Mittschnitt eines Workshops zum Thema Richtiges Berwerben bei Verlagen zu hören, abgehalten auf der letzten FeenCon von der Literaturagentur Schmidt und Abrahams. Für alle Rollenspieler mit schreiberischen Ambitionen (das dürfte so auf etwa 99% zutreffen ^^) ganz besonders hörenswert. Über Kommentare und Kritik freut sich Audiohelden-Macher Florian übrigens auch via Twitter.

Enlich neues Futter aus dem RPG-Lager für meinen MP3-Player. Lang genung hats gedauert und umso größer ist jetzt die Freude über beide Podcast-Phönixe. Hier kommt hoffentlich bald noch einiges mehr.

Published by RowC on 05 PER 1031 Bosparans Fall

Über das 1W6-System

Wie bei so einigen Neuentdeckungen und guten Nachrichten in der letzten Zeit gilt auch hier mein Dank rsp-blogs.de. Es war jedoch nicht eine bestimte Newsmeldung, die meine Aufmerksamkeit erregte, sondernd der Link in der Seitenleiste mit den Mitglieder-Blogs. Aber ich sollte wohl etwas weiter hinten beginnen:

Eigentlich schon seit einigen Jahren spuken mir mehrere Ideen zu eigenen Rollenspiel-Welten durch den Kopf, lediglich das dazugehörige Regelwerk stellte ein Problem dar. Versuche, selbst eines zu entwerfen kann man nur mit “epic fail” betiteln. Das Regelwerk meiner Träume zu diesem Zweck sollte… :

  1. …auf verschiedene Hintergründe und Welten anwendbar sein (weil mir eben nicht nur ein Hintergrund durch den Kopf geistert, sondern gleich mehrere)
  2. …einfache und überschaubare Regeln bieten (man will es den Spielern einfach nicht zumuten, sich in noch ein ausuferndes Regelwerk einzuarbeiten).
  3. …frei sein (Nicht, daß ich es schlimm finden würde, für Regelwerke Geld auszugeben aber bei freien Regelwerken wird man eben nicht so leicht verklagt)

Und wer hätte das gedacht, das 1W6-System erfüllt alles diese Anforderungen. Das Regelwerk hat auf nicht einmal 50 A5-Seiten Platz, zum Spielen benötigt man pro Spieler ein Charakterheft (der Name ist etwas irreführend, wir reden von einem doppelseitig bedruckten A4-Zettel) sowie einen (ja, nur einen) W6. Bei der Charaktererstellung werden nur die Werte bestimmt, die für den jeweiligen Charakter auch relevant sind (Bei einem typischen Krieger wären dies also ein oder zwei Kampffertigkeiten, sowie vielleicht “Armeen kommandieren”), sie können in Absprache zwischen Spieler und Spielleiter völlig frei bestimmt werden. Wieviele Atribute festegelegt werden und welche Werte diese annehmen, hängt dabei vom jeweiligen Machtniveau ab, auf das sich SL und Spieler geeinigt haben. Ein derartiger Charakter ist, einen routinierten SL vorrausgesetzt, in wenigen Minuten erstellt, im GRW, beziehungsweise auf der Website finden sich Anmerkungen, wie man die Fertigkeitslisten aus Fudge oder GURPS verwenden kann.

Das ganze Regelwerk steht unter CC und lädt dadurch regelrecht dazu ein, eigene Module dazu zu entwickeln. Apropos Module: Das GRW beinhaltet nur den Kern der Regeln des 1W6-Systems. Der Rest findet sich in Form sogennanter Module auf der Website des 1W6-Teams. Hier findet man unter anderem ein alternatives Erschaffungssystem für Charaktere, ein Magiesystem oder auch ein Regelkorpus für Martial-Arts-Kämpfe. Hier gibt es noch jede Menge Raum für Eigenkreationen.

Wie setzt man nun bereits bestehende Welten oder völlig selbst erfundenene Hintergründe für das 1W6-System um? In diesem System gibt es keine Kategorien für Charaktere, wie etwa fixe Rassen oder Berufe, hie könnte man einige vorgeben, um die Charaktererschaffung abzukürzen. Auch fertige Fertigkeitslisten (Wortspiel nicht beabsichtigt) für einzelne Hintergründe wären wohl eine große Hilfe für Spieler und Spielleiter.

Ich bin selber noch dabei, mich in das 1W6-System einzuarbeiten, und bitte deshalb darum, mir eventuelle Ungenauigkeiten im obrigen Post nachzusehen. Bis jetzt hat das System meine Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen und ich bin schon gespannt, wie es sich am Spielstisch schlagen wird.

Published by RowC on 28 PER 1031 Bosparans Fall

RoleplayR - ein soziales Netzwerk für Rollenspieler

Soziale Netzwerke wie Myspace, Facebook und die ganz besondere Hassliebe StudiVZ sind an sich etwas  sehr Praktisches: Man findet leicht gleichgesinnte. Diese großen Netzwerke haben jedoch zwei gravierende Nachteile: Sie sind zu groß und unübersichtlich und man kann zu wenig selbst bestimmen. Mittlerweile gibt es jedoch Webservices, die es ermöglichen, sein eigenes soziles Netzwerk aufzumachen, mit selber definiertem Aussehen und Funktionen. Zwei solche Services sind mir bekannt: Mixxt sowie Ning. Mit mixxt habe ich schon einige Erfahrungen, unter anderem habe ich für den Rollenspielshop meines Vertrauens ein solches Netzwerk aufgesetzt (Stichwort: support your local RPG-store!!). Mit Ning kam ich das erste Mal über den Larper in Berührung und war vom Beginn an mehr als beeindruckt, wieviel eine engagierte Userschaft aus so einem Netzwerk herausholen kann und beschloss, eine solches Netzwerk für Pen&Paper-Rollenspiele zu gründen. Ein schön web2.0ig klingender Name war schnell gefunden und binnen eines Nachmittags enstand der RoleplayR (erreichbar unter http://rollenspiel.ning.com). Ich integrierte einen Badge in meinen Blog und wartete ab. Einige Wochen bliebe ich das einzige Mitglied aber dann hatte ich Glück: Dominik vom Rollenspiel-Almanach verfasste einen Bericht und kurz vor meinem Urlaub trudelten die ersten User ein. Seitdem wächst das Netzwerk stetig nach allen Seiten. Ich bin noch laufend dabei, mich bei Ning vollständig einzuarbeiten und bei Ning selbst werden ebenfalls noch dauernd neue Funktionen hizugefügt. Die zwei, die ich bisher am coolsten finde sind der Aktivitäten RSS-feed (mein Liferea sagt mir sofrt Bescheid, wenn sich im Netzwerk etwas tut), sowie der Veranstaltungskalender (fügt die Cons eurer Umgebung hinzu und macht euch schlau, welche RoleplayR-User noch dort sein werden).
Ich freue mich über jedes neue Mitglied.

Published by RowC on 27 PER 1031 Bosparans Fall

Urlaubslektüre

Naturgemäß kommt man im Urlaub am Strand dazu, wieder einmal richtig viel zu lesen und auch mein Koffergewicht wurde zu einem guten Teil von Büchern ausgemacht. Was ich gelesen habe und wo ich positive Überraschungen erlebt habe, lest ihr weiter unten.

Michelle Schwefel: Answin von Rabenmund 1: Macht (Aventurien)

Auf diesen Roman habe ich ganz besonders lange gerwartet weil der Lieferant des RPG-Shops meines Vertrauens einfach nicht und nicht liefern konnte.

Nach dem Schwertkönig und den Galotta-Romanen handelt es sich bei Answin um den dritten Roman der uns die Lebensgeschichte einer wichtigen Persönlichkeit der aventurischen Geschichte erzählt.

Insgesamt wurden meine relativ hoch gesteckten Erwartungen an den Roman durch begeisterte Rezensionen und die hochqualitativen “Vorgänger” Der Hofmagier und Der Feuertänzer (die beiden Galotta-Romane) mehr als erfüllt. Macht liest sich spannend, emotinal und ermöglicht einen weiteren Blickwinkel auf einige wictigen Ereignisse der Geschichte des Mittelreiches.

Jan-Tobias Kitzel: Flammenmeer (Shadowrun)


Schon seitr einigen Jahren hat sich der Dreisatz Sommer, Sonne, Shadowrun bei mir bewährt und das war auch dieses Jahr nicht anders. Das SR-technische Erstlingswerk des Loland-Chefredakteurs Jan-Tobias Kitzel hat mich aufs positivste überrascht. Kitzel spielt mit den stereotypen Erwartungen eines typischen SR-Lesers und kreiert so einige haasträubende Überraschungen in der Geschichte rund um einen zwergischen Juwelier und seine Probleme mit einem beseelten Anhänger. Hoffenrtlich liest man hier bald mehr.

Leo Lukas: Ara-Toxin 1: Die galaktischem Mediziner (Perryversum)

Nach dem eher mittelprächtigen Odysee-Zyklus bin ich mit heruntergeschraubten Erwartungen an diesen Roman herangegengen und auch hier kann ich eine positive Überraschung vermelden. Leo Lukas ist nicht nur aus lokalpatriotischen Gründen mein Lieblingsautor aus dem Perry Rhodan-Team. Sein selbstironischer Schreibstil tut der während des ganzen Romans anhaltenden Spannung keinen Abbruch. Auch die Autoren der nächsten beiden Romane des Zyklus klingen mehr als vielversprechend: Teil Zwei hat Uwe Anton geschrieben, Teil drei stammt aus der Feder des Fantasy- und SciFi-Tausendsassas Hans-Jochaim Alpers. Also macht nicht nur das etwas aprupte Ende des Romans Lust auf mehr.

Stephen King: Der dunkle Turm (graphic Novel)

Schon mehrmals hat mich dieses graphic novel in diversen Buchläden angelacht und als Urlaubslektüre hatte ich nun ein weiters Argument für den Kauf dieses Werkes. Hier werden nicht, wie man zuerst vermuten könnte, die Geschehnisse des ersten “Der dunkle Turm”-Romans nacherzählt, es handelt sich viel mehr um ein Prequel, in der die Vorgeschichte des Revolvermanns erzählt wird.

Story und Grafik legen die Latte für eventuelle weitere Teile in der Serie verdammt hoch. Auch kann man den Ausdruck “Graphic Novel” hier durchaus auch anders verstehen. Für sehr zart besaitete sind die zum Teil sehr expliziten Bilder aus der nicht gerade zimperlichen Welt des dunkler Turm-Universums nicht gerade etwas. Hoffentlich kommt hier tatsächlich, wie im Nachwort von King selbst angedeutet, noch mehr.

Published by RowC on 05 PHE 1031 Bosparans Fall

Das Rollenspieler-Manifest

Der nun folgende Text ist gewissermaßen ein Remix eines älteren englischen Textes¹. Er ist zwar mit einem gewissen Augenzwinkern zu lesen, grundlegend aber ernst gemeint. Lest nun das Manifest eines Rollenspielers:

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