Published by RowC on 27 RAH 1031 Bosparans Fall (27.11.2008, 13:52)
Ein Einblick in das WHOniversum

Daß es “Doctor Who” in unseren Breiten nie zu sehr vielen Fans gebracht hat, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.
Wovon ich rede? Eine berechtigte Frage. Was ist also “Doctor Who”?
“Doctor Who” ist eine Science Fiction TV-Serie, die aus dem vereinigten Königreich kommt (sie wird von der BBC produziert) und die es seit 1963 gibt. Es geht darin um den Doktor. Der Doktor hat abgesehen von dieser Bezeichnung keinen dem Universum bekannten Namen und reist mit der TARDIS, einer Art Raumschiff, mit dem man sowohl durch den Raum als auch durch die Zeit reisen kann und das von außen wie eine Art Telefonzelle (eine Police Box, genauer gesagt) aussieht, von Abenteuer zu Abenteuer. Er wir dabei meistens von Menschen begleitet (im Fachjargon Companions genannt), die dem Doktor für einige Zeit Gesellschaft leisten und dann meistens ihrer Wege gehen. Der Doktor hat außerdem die Möglichkeit, seinen Körper zu regenerieren. Der neue Doktor hat dann eine anderes Aussehen, hat aber nach wie vor alle Erinnerungen seiner vorherigen Leben. Er kann dies insgesamt zwölf mal tun, hat also dreizehn Leben. Der derzeit aktuelle Doktor hat bereits die Nummer zehn. Ach ja, man sollte vielleicht noch erwähnen, daß der Doktor trotz seines menschlichen Aussehens ein Außerirdischer, genauer gesagt ein Timelord ist. (mehr bei Wikipedia)
Wo der Dokor auftaucht und sei es nur um seinem momentanen Companion ein besonders interessantes Ereignis in der Geschichte der Erde (oder auch anderer Welten) mit eigenen Augen erleben zu lassen, liegt nicht selten etwas im Argen und es gibt immer Arbeit für ihn: Das Abwehren von Invasionen, das Verhindern von Veränderungen der Geschichte oder das Bekämpfen übelmeinender Monster wären nur drei beispielhafte Arbeitsbeschreibungen für den Doktor. ohne ihn wäre das Universum mer als ein paar Mal den Bach hinunter gegangen.
Doctor Who ist eine von jeder Menge guten Ideen und einer gehörigen Portion Selbstironie geprägte SCiFi-Welt, die im deutschsprachigen Raum wesentlich weniger populär ist als sie sein könnte. Das liegt unter anderem an Pro Siebens seltsamer Ausstrahlungs-Politik der ersten beiden der neuen, seit 2005 produzierten Staffeln. Sie liefen
Samstags bzw. Sonntag Nachmittags, weshalb mich die schlechten Quoten der Serie nicht unbedingt überraschen. Es sieht erst einmal nicht danach aus, daß weitere der neuen Staffeln auf deutsch erscheinen. Glücklich, wer irgendwie BBC empfangen kann. Man könnte natürlich auch in der Piratenbucht nachfragen.
Ich habe weiter oben angemerkt daß der Doktor wesentlich mehr Fans haben könnte als er im deutschorachigen Raum hat, was aber nicht heißt, daß die Serie hierzu8lande überhaupt keine Fanbase aufweist. Die Speerspitze dieser deutschsprachigen Fanbase und gleichzeitig der Hauptgrund für diesen Post: Ein deutschsprachiger Podcast zum thema Doctor Who: Der Whocast.
Hier werden auf wöchentlicher Basis Folgen der Serie (aber auch der Spinoffs, und Produkte aus anderen Medien) besprochen und mit den kritischen Augen zweier Doctor Who-Profis (nämlich denen der beiden Whocaster Raphael und Kolja) in ihre Bestandteile zerlegt. Außerdem wird auf News aus dem Dr. Who Mercandise eingegangen und es werden Zuschriften der Höhrer besprochen.
Ich bin mit Doktor Who noch nicht so sehr vertraut, wie ich es sein könnte, wo ich mich aber auszukennen glaube, sind gute Podcasts. Diesbezüglich gehört der Whocast zu den besten deutschsprachigen Erzeugnissen, die je ihren Weg auf meinen MP3-Player gefunden haben: Tolle Tonqualität, gute Struktur sowie eine große Portion Humor und Ironie (Also ganz im Sinne des Doktors). Auch eine echte Innovation im Podcast-Bereich können die Whocast-Macher für sich verbuchen: Mit dem separaten Podcast “New to who” ist eine Serie von Folgen entstanden, die sich speziell an Neueinsteiger in das WHOniversum richtet. Bisher erläutern vier Folgen die Grundlagen rund um den Doktor, weitere sind geplant.
Ein großartiges Podcast-Konzept, das man durchaus auf andere Universen übertragen könnte. (Perryversum-Podcast, anyone?)
PS: Ich habe es kaum glauben können: Zum WHOniversum wurde nicht nur ein Rollenspiel geschrieben, sondern gleich zwei.
One Response to “Ein Einblick in das WHOniversum”
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Raphael on 21 Dez 2008 at 13:04 #
Hallo,
na da mus sich mich doch echt mal bedanken. Hab mich sehr über die positive Erwähnung gefreut, zumal ich nur durch Zufall drüber gestolpert bin.
Im nächsten Jahr gibt es dann auch wieder ein wenig mehr “new to Who”.
gruß,
Raphael