Published by RowC on 28 BOR 1031 Bosparans Fall
Ich bin ein Rhodaner!
Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit.
Lieber Leser, seit der Ausgabe Nr. 2437 gehöre ich offiziell der Art der Perry-Rhodan-Leser an. Was mich bis an diesen schicksalshaften Tag vor etwa vier Wochen davon abgehalten hat, frage ich mich mittlerweile selber. Der hauptsächliche Grund liegt wohl am Medium an sich. Heftromane sind nicht nur ein aussterbende Gattung, sie sind wohl auch das regelmäßig erscheinende Druckwerk mit dem schlechtesten Ruf, den man sich vorstellen kann. Bei Perry Rhodan zumindest kann ich mittlerweile behaupten: Zu Unrecht. Freunde der Space Opera-SciFi werden unter allen Umständen auf ihre Kosten kommen. Apropos Kosten: Der Rhodan-Leser an sich lebt relativ günstig. Für eine Packung Zigaretten zahlt man schon seit langem mehr als für ein PR-Heft und wenns so weitergeht, wird auch der Liter Benzin schon bald teurer sein als eine Perry Rhodan-Ausgabe.
Schon der reine Umfang der Texte, die bisher das Perryversum definieren, könnte einem leicht die Sprache verschlagen seit dem Jahr 1961 sind mehr als 2400 Hefte erschienen. Und das sind nur die eigentlichen Heftromane, nicht in dieser Rechnung berücksichtigt sind die seperat erschienenen Taschenbücher, die Atlan-Heftromane, sowie die Sonderhefte und andere Einzelstücke. Das hier kein Wildwuchs angesetzt hat und das Perryversum in seiner Vielfalt zu 100% konsistent ist, grenzt an ein organisatorisches Wunderwerk. Die wird mit den gleichen Mitteln bewerkstelligt, mit denen auch die Rollenspiel-Verlage ihre Welten schlüssig halten: Jeder Text muss an einer Redaktion vorbei, bevor er veröffenlticht werden darf. Wer sich für einen näheren Blick hinter die Kulissen und eine ganz allgemeine Einführung in das Perryversum interessiert, sei auf den Chaosradio Express-Podcast Ausgabe 35 verweisen.
Die Perry Rhodan Fans können in ihrem Support für ihr Universum ohnehin den meisten Rollenspielern locker das Wasser reichen: In der Perrypedia kann man beispielsweise jedes Faktum des Perryversums nachschlagen. Diese wächst ständig. Ein neuer Roman ist im Schnitt drei Tage nach seinem Erscheinen fix fertig eingearbeitet. Wenn der Leser nun bei seiner Lektüre über einen ihm noch nicht bekannten Begriff stolpert, kann er ihn sofort und immer auf dem neuesten Stand nachschlagen. Dieser Umstand erleichtert dem Neu-Leser den Einstig enorm, jedoch ist hier die Spoiler-Gefahr nicht zu unterschätzen: Jeder muss selber wissen, wie weit/ welche Abschnitte er liest.
Generell gilt kann ich nur jedem enpfehlen, der sich noch nicht sicher ist, ob PR etwas für ihn sein könnte: Lasst es einfach drauf ankommen. Kramt euer Wechselgeld zusammen und leistet euch so einen Roman. Verschafft euch eventuell in der Perrypedia einen Überblick über den momentanen Zyklus und schaut, was mit euch passiert ist, wenn ihr euer erstes Heft durch habt!


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